Ein komischer Monat

Der Dezember ist ein komischer Monat. Als ob die Tage alle krank wären: Morgens kommen sie nicht aus dem Bett, und kaum haben sie sich ein paar Stunden dahingeschleppt, fallen sie wieder in sich zusammen. Ich weiß gar nicht mehr, wie ich Auberlin beschäftigen soll. Wir müssen den ordentlichsten Holzschuppen, die am gründlichsten gestriegelten Pferde, das aufgeräumteste Lager in ganz Nürnberg haben.

Im November war das anders, da haben wir die Waren und Bestellungen von den Herbstmessen abgearbeitet, und außerdem habe ich mal wieder festgestellt, wen Linhard in dieser Stadt alles kennt – praktisch jeden, und der größere Teil von diesen Jeden hat uns im November mindestens einmal eingeladen. Wir sind kaum nachgekommen, wirklich 😉

Das Getratsche in der Stadt wegen des Preisgeldes beim Schützenfest hat übrigens aufgehört. Ich hab mit Sixtus gesprochen.

Nein, nicht was ihr jetzt wieder denkt – alles friedlich und in allen Ehren. Fragt Linhard, wenn ihr mir nicht glaubt. Der war bei dem Gespräch dabei.

Was denkt ihr denn von mir!

2 Gedanken zu “Ein komischer Monat

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.